EU Projekt



Auf den Spuren vieler Kulturen


Jugendinitiative 2008/2009


?Auf den Spuren vieler Kulturen? lautete der Titel des Projektes zum Thema Heimat und Migration, das im Zeitraum von September 2008 bis Juni 2009 von dreizehn Jugendlichen aus dem inneren Salzkammergut durchgeführt, im YOUZ Bad Ischl stattfand und von dem außerschulischen EU-Programm ?Jugend in Aktion? finanziert wurde.

Die Projektgruppe ?Grenzgänger? bestand aus vier Jugendlichen im Alter zwischen 17 und 25 Jahren, die für die Organisation verantwortlich waren. Gearbeitet wurde mit neun Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren, deren Wurzeln in der Türkei, Kroatien, Bosnien, Kosovo ? Albanien, Rumänien und österreich lagen. Die Idee hinter dem gesamten Projekt war die gemeinsame Beschäftigung und kritische Auseinandersetzung mit Themen wie Heimat, Migration und kultureller Vielfalt. Das Ziel war, die teilnehmenden Jugendlichen zu einer größeren gegenseitigen Offenheit und Toleranz zu bewegen, aktiv gegen Fremdenhass und Rassismus aufzutreten und die Vielfalt der Kulturen zu betonen.

Für die Organisationsgruppe war es besonders wichtig, dass die Projekttage nicht zuviel ähnlichkeit zum Schulunterricht bekamen. Darum versuchten wir so viel als möglich auf spielerische Art und Weise zu gestalten. Das reichte von Kennenlern ? Spielen und gruppendynamischen Aufgaben, Diskussionen und gemeinsamem Singen bis hin zum Länderquiz und dem Erlernen von verschiedensten Tanzschritten.

Inhaltlich wollte die Projektgruppe auch die Gelegenheit schaffen, dass jedes vertretene Land einmal in den Mittelpunkt gerückt werden konnte. Die jüngeren Jugendlichen wurden bei der Vorbereitung ihres Thementages von einer Person aus dem Organisationskreis unterstützt. Inhaltlich wurde dabei die Geographie des Landes, die Kulturgeschichte, die Gesellschaftskultur und die jeweilige Sprache durch spielerische Methoden erarbeitet und diskutiert. Zusätzlich kamen kulinarische Kostproben nicht zu kurz!

Der Schwerpunkt des österreich - Tages lag auf der vielfältigen Migrationsgeschichte des Landes. Es wurden die einzelnen Familiengeschichten im Hinblick auf die diversen Migrationsgründe betrachtet und diskutiert und wie das Zusammenleben von verschiedenen Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Prägungen zukünftig gestaltet werden könnte, um ungerechtfertigten Anschuldigungen und Vorurteilen den Nährboden zu entziehen.

Als Abschluss der Jugendinitiative wurde für das Fest der Kulturen eine Ausstellung mit Fotos und erarbeiteten Materialien gestaltet, sowie eine interkulturelle Tanzeinlage einstudiert.

Innerhalb der Projektgruppe wurde diskutiert, dass es allen oft schwer fällt Anderes zu akzeptieren, Vorurteile abzubauen und offen aufeinander zuzugehen. Es ist nicht leicht, seine eigene Kultur auch einmal hintanzustellen und sich zu öffnen für etwas ganz Anderes, ja Unbekanntes. Dies erfordert Arbeit an sich selbst und Reflexion über das eigene Denken und Tun. Dieses Projekt war ein erster Schritt in diese Richtung.



Link:

Click!

Weiter Bilder gibt es >>> hier zu sehen!!!