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EU Projekt Against Indifference – Why young people act! 2009 Poster zum Thema Zivilcourage, Fahnen, auf denen die Menschenrechtsartikel zu lesen sind, Postkarten mit dem Aufruf „Young people act!“, sowie ein Theaterstück, das verschiedene Situationen zum Thema Rassismus und Zivilcourage kritisch aufarbeitet sind das Resultat der internationalen Jugendwoche, die von 23. September bis 3. Oktober im YOUZ Bad Ischl stattgefunden hat und vom EU-Programm „Jugend in Aktion“ gefördert wurde. ![]() Die knapp 30 Jugendlichen aus Griechenland, Italien, Polen und österreich (Bad Ischl, Ebensee) beschäftigten sich 10 Tage intensiv mit den gesellschaftspolitisch höchst relevanten Themen Rassismus, Xenophobie, Menschenrechte, Asyl, Zivilcourage und Engagement. ![]() Diese jungen Menschen wollen es nicht hinnehmen, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft diskriminiert werden, dass Menschenrechte nicht nur Buchstaben auf dem Papier sind, sondern eine Errungenschaft für die wir Menschen schlichtweg die Pflicht haben uns einzusetzen! Asyl ist eines dieser Menschenrechte. Allein sich vorzustellen im eigenen Land politisch verfolgt zu sein und das eigene Heim nicht freiwillig verlassen zu müssen und somit auf die Gunst Anderer angewiesen zu sein, vermittelt vielleicht ein Gefühl was es heißt ein Flüchtling zu sein. Generell plädierten die Jugendlichen für mehr Einfühlungsvermögen in die Probleme Anderer, sowie das Hinterfragen dumpfer populistischer Statements zu dieser Thematik. ![]() Sabine Grabner von der Bad Ischler Amnesty-Gruppe und selbst im Asylbereich tätig, vermittelte in eindrucksvollen Schilderungen den Alltag der Asylsuchenden, ihre ängste und Probleme, sowie die teils traumatischen Erlebnisse ihrer Flucht. Die Jugendlichen zeigten sich sehr betroffen und stellten viele Fragen zu diesem Thema, wie sich auch in ihren Abschlussarbeiten zeigte. Auch die Führung durch die Gedenkstätte Ebensee und der Besuch des KZ-Friedhofs lösten bei den Jugendlichen viele Fragen aus, zumal es auch Häftlinge aller am Projekt beteiligter Nationen gegeben hat. ![]() Andreas Schmoller leitete neben der Führung durch die Gedenkstätte auch die theoretischen Workshops zu den Themen Rassismus und Zivilcourage, wo die Jugendlichen nicht nur genaue Begriffsdefinitionen lernten, sondern auch im internationalen Vergleich diese definierten und analysierten. Ulrike Fleschhut und Ferdinand Götz vermittelten den Jugendlichen die kreativen Fähigkeiten in den Workshops Illustration und Malerei. Postkarten, Poster und Fahnen zeugen vom kreativen Potential der Jugendlichen. ![]() Eindrucksvoll in Szene setzte Paloma Obispo in hervorragender Arbeit mit den Jugendlichen die Themen Zivilcourage und Engagement. In verschiedenen Szenen wurde ein Theaterstück mit den internationalen Jugendlichen einstudiert, die in treffender Weise Xenophobie in Alltagssituation schilderte, sowie zu Zivilcourage und Engagement aufrief. Es war beeindruckend wie engagiert und enthusiastisch die Jugendlichen während der gesamten 10 Tage bei sehr dichtem Programm bei der Arbeit waren. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Projekt einen Grundstein kritischen Denkens gelegt hat der auch Andere zuerreichen vermag.
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