EU Projekt



Water - Source of Life


27. September bis 5. Oktober 2008


„ I will never forget this experience“ lautete der Satz, den das Team des Jugendzentrums, Silvia Panzl und Mathias Holzer, am Abschlussabend des internationalen Jugendprojektes, das vergangene Woche in Bad Ischl stattgefunden hat, wohl am öftesten gehört hatten. Gemeint war damit nicht nur die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema Wasser, sondern auch die Erlebnisse und Erfahrungen, die die Jugendlichen in dieser Woche gesammelt hatten. Ein Highlight der Woche waren unter anderem wieder die „National Evenings“, wo die Jugendlichen aus den unterschiedlichen Ländern (Bulgarien, Italien, Spanien und österreich) die Besonderheiten ihrer Heimat in Form von kulinarischen Genüssen, Musik, verschiedenen Spielen präsentierten und somit einen Einblick in ihre Kultur gaben. Während man sich zu Beginn des Projektes noch schüchtern beobachtete, konnten im Laufe der Woche durch das gemeinsame Arbeiten in verschiedenen Workshops (Grafik, Schreibwerkstatt, Nature-Art-Design) die Hemmschwellen immer weiter abgebaut werden. Das Entdecken von Besonderheiten der anderen Kulturen weckte die Neugier der Jugendlichen und förderte eine intensivere Auseinandersetzung. Diese Vielfalt konnte vor allem auch in der Gestaltung des „Wasserweges“ einfließen, der in Form eines Rundweges durch die Stadt Bad Ischl verläuft und die inhaltlichen Outputs der Jugendlichen wiedergibt.



Zur Eröffnung dieses Weges fanden sich auch die beiden Vizebürgermeister Reisenbichler und Panhuber ein, die in einigen anerkennenden Worten die Arbeit der Jugendlichen würdigten. Ebenso interessiert und beeindruckt zeigte sich die Vorsitzende des Tourismusverbandes Brigitte Stumpner über die in der Projektsprache Englisch verfassten Schautafeln. Der Wasserweg beginnt mit der Information über das Projekt und allen Beteiligten an der Esplanade, verläuft dann weiter über den Kurpark, Wirer - Denkmal, Kreuzplatz (Brunnen), über den Rudolfspark zum Kreisverkehr bei der Ortseinfahrt, weiter zum Maxquellbrunnen und endet am Adalbert-Stifter-Kai.



Beim ersten Eröffnungsrundgang des Wasserweges wurde auch den Jugendlichen bewusst, wie viel sie in dieser Woche mit dichtem Programm und ständig geforderter Aufmerksamkeit geleistet haben. Hinzu aber kommt vor allem, dass sich die jungen Menschen nicht nur intensiv mit der Ressource Wasser auseinander gesetzt haben, sondern neue FreundInnen in anderen Ländern gefunden haben, die sie vorher vielleicht nur von Urlaub und der Landkarte gekannt hatten, was auch der tränenreiche Abschied bestätigte.



Zusammengefasst ist zu sagen, dass in diesem Projekt nicht nur viele Vorurteile abgebaut und Unterschiede zwischen den Ländern als Bereicherung empfunden wurden, sondern auch, dass diese Jugendlichen in Zukunft der Welt mit einer größeren Offenheit begegnen können.



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